Liebe <3

Ich liebe Bücher. Ich liebe den Geruch, wie sich die Seiten anfühlen, alles. Seit ich lesen kann hab ich gelesen. Alles.

Manche Bücher liebe ich mehr als andere. Eine Liste:
-Vom Winde verweht (Margaret Mitchell)

-Die wilden Jahre (Allan Gurganus)

-Nana (Emile Zola)

-Gottes Werk und Teufels Beitrag, Garp, Owen Meany (John Irving)

-Die Bibel nach Biff (Christopher Moore)

-Die Herren der Insel (Pat Conroy)

-Englischer Harem, Superhero (Anthony McCarten)

-Bridget Jones (Helen Fielding)

-Angst vorm Fliegen (Erica Jong)

-New Yorker Geschichten (Dorothy Parker)

-Jane Eyre (Charlotte Bronte)

-Stolz und Vorurteil,Emma (Jane Austen)

-Zeit der Unschuld (Edith Wharton)

-ALLES von Rebecca Gablé

-Viel von Stephen King (Besonders die Kurzgeschichten)

-Die „Outlander“ Saga von Diana Gabaldon (*duckundschäm*)
Das sind alles Bücher die ich wieder und wieder lesen will/gelesen habe. Warum? Weil mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Weil die Sprache so herrlich ist. Weil Weisheit in den Büchern steckt. Oder alles auf einmal. Das braucht ein gutes Buch.

Das Problem mit „anspruchsvoller Literatur“ ist oft, dass sie für Literaturkritiker und Poser (sorry), die kluk rüberkommen wollen, geschrieben wird. Nicht für die Leser, die Geschichten lieben, die Welt um sich vergessen wollen und um die Figuren weinen. Ich scheiß auf anspruchsvoll.

In einem durchschnittlichen Stephen King-Roman seh ich mehr Schweiß, Liebe und Details als in „Der Vorleser“.

Gebt mir gute Geschichten. Gebt mir euer Herzblut.

 

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7 responses to “Liebe <3

  • charlotte

    hallo 🙂 ich wollt nur kurz eine anmerkung dalassen zu deiner meinung über sogenannte “anspruchsvolle” literatur. ich glaube, du tust da vielen büchern unrecht, sie können nichts dafür, dass sie von aufgeblasenen studierten im feuilleton zerfleddert werden 😉 ich glaube, bei anspruchsvoller wie anderer literatur gilt: es gibt vieles, was gefällt und vieles, was nicht gefällt. und das alles aus ganz unterschiedlichen gründen. so ist für alle was dabei und das find ich gut. ansonsten find ichs immer gut und interessant zu gucken, was andere lesen und gut finden. danke also für die liste und noch viel spaß beim lesen 🙂 cs

    • marenleinchen

      Nee, es geht mir nicht um high-brow-literature, die tatsächlich ihren Status als Klassiker verdient. Es geht um die Bücher die mit der Intention geschrieben werden, positiv besprochen zu werden. Und die Lemminge, die vorgeben die Meinung zu teilen und dann doch heimlich „Die Wanderhure“ lesen weil da wenigstens was passiert 🙂

  • Christian

    David Sedaris „Naked“ wird dir bestimmt gefallen. Ist wunderbar geschrieben aus meiner Sicht, auch etwas abgedrehter Humor.

    William Sutcliffe finde ich auch genial.

    Von den Klassikern lese ich Steinbeck sehr gerne, zB Tortillia Flat, ebenso wie Victor Hugos „Die Elenden“.

    Wenn du Fantasy magst, dann ist „Das Lied von Eis und Feuer“ (Game of Thrones) sehr zu empfehlen, eine Sammlung wunderbarer Charaktere.

  • Robin Urban

    Ich bin auch ein wahnsinniger Stephen King Fan. Mir ist letztens echt die Kinnlade runtergeklappt, als ich mir auf Wikipedia seine Bibliographie angesehen habe und merkte, dass ich tatsächlich gut 90% von ihm gelesen habe. Nicht alles ist gut, aber er hat definitiv in meinen Augen mehr Meisterwerke geschrieben als Schrott. Wobei mir am besten die richtig dicken Schinken gefallen (Es, The Stand, die ganze „Dunkle Turm“-Reihe… und Needful Things ist vielleicht sogar mein liebstes!). Seine neusten Romane haben ein wenig abgebaut, aber bei „Der Anschlag“ soll er wieder in Hochform sein. Ich warte gespannt auf das Taschenbuch!

    Zwar sollte ich ja wohl als Germanistikstudentin voll auf dieses überliterarische Zeug abfahren, ich tue es aber einfach nicht. Ich habe das Fach gewählt, weil ich Geschichten liebe. Davon gibt es im Studium aber nicht viel, leider…
    Und ich wurde auch schon mal ausgelacht, weil ich in einem Seminar Stephen King zitiert habe.

    Der wurde übrigens vor einigen Monaten in einem Interview gefragt, ob es ihn nicht ankotzt, dass seine Bücher nie zur Hochliteratur gezählt werden. Er führte dann aus, dass es doch seltsam ist, dass sich die „großen amerikanischen Romane“ immer nur um Sex drehen, wo doch Angst ein viel universelleres Gefühl ist als Sexualität. Hat er recht, finde ich. Und er tat mir ein bisschen leid…

    Die einzigen Autoren, die mich ebenso erreicht haben wie Stephen King, waren J.K.Rowling (schon mal Harry Potter gelesen? Tu es!) und Matt Ruff. Matt Ruff kennt nun fast keiner, aber vor allem „Fool on the hill“ und „Ich und die Anderen“ sind Wahnsinnsbücher. Gerade das erste ist so dermaßen übersprudelnd vor Ideen, so leicht und wunderbar geschrieben, dass ich es uneingeschränkt empfehlen möchte 🙂

  • Cinemania « Gedankensalat…

    […] wie Maren ihre Bücherliste vorgestellt hat, wollte ich mal ähnlich anknüpfen und in die Runde fragen, welche Filme ihr euch […]

  • Rex

    Ich stehe total auf Lovecraft (und er auf Adjektive *g*). „Die Farbe aus dem All“ finde ich wahnsinnig gruselig, ebenso wie „Berge des Wahnsinns“. Eigentlich habe ich bisher noch nichts gelesen, was ich nicht toll gefunden hätte. Stephen King hat nicht umsonst gesagt, dass er der größte Horror-Schreiberling des 20. Jhds ist.
    Und ja, dem Stephen King-Fandom kann ich mich natürlich auch anschließen.

  • Ianeira

    Ist eine schöne Liste. Ich habe zwar nicht viel davon gelesen, aber ein bisschen und die Sachen fand ich gut. =)
    Vielleicht gefallen dir ja auch die Bücher, die ich zu meinen Persönlichen Lieblingen zähle.

    Alles von Terry Prattchet: – dafür muss man verrückten Witz mögen, aber oberflächlich sind die Bücher noch lange nicht. Er hat oft gesellschaftskritische oder philosophische Ansätze verbaut und vollwertige Charaktere, die man lieben kann. Nicht zu vergessen sie vielen starken Frauenrollen, von denen aber keine gezwungen oder vermännlich wirkt. Einfach nur toll!

    Die Otherland-Reihe von Tad Williams. Ich hab sie verschlungen! Ein toller Stil, wunderbare Charaktere und eine vielschichtige, komplexe Handlung mit vielen Charakteren.
    Er wurde als moderner Tolkien bezeichnet, aber das ist Blödsinn, denn er schreibt viel besser. Ich hätte heulen können, als ich die Reihe (4000 Seiten in 4 Bänden) durch hatte. Seine Drachenbeinthronreihe ist auch nicht so gut, die ist klassisches Fantasy. Otherland ist so ne Art Gegenwarts Science Fiction, also die Science vor allem im Computerbereich, keine Roboter oder Raumschiffe.

    Diese Bücher sind wirklich schöne Geschichten, wollen nicht angeben und nehmen mich so mit, dass ich vollkömmen die Zeit vergessen kann. Vielleicht können sie das auch bei dir. Falls du Otherland 1 liest und magst, könnte ich dir die Bände 2-4 schicken. Den ersten besitze ich nicht.
    Und ich find Stephen King auch toll. Hab neulich 10 gebrauchte Bücher, so eher die unbekannteren, unverfimten, für kleines Geld bekommen und finds toll. Mein Liebling ist bisher Carrie

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