Fascinating Womanhood Chapter 10

So, da simma wieder. Hat ja auch nur 3 Monate gebraucht. Hmja.

Der Titel des heutigen Kapitels ist  The Provider.Wir beginnen mit einem Bibelzitat, das uns erklärt, warum denn der Mann seit Anbeginn der Zeit immer der Ernährer war, thou shalt eat thy bread in thy sweat of thy feet und so weiter. Frauen hingegen sollen Kinder kriegen. Duh.

This arrangement has been honored by tradition, custom, and even courts of law.

Ach so, ja dann. Zudem sei es auch ein inhärentes Bedürfnis des Mannes, seine Kinder finanziell zu unterstützen. Um diese These zu bekräftigen und zu zeigen wie romantisch das ist, präsentiert uns HA folgenden nursery rhyme:

By, baby bunting, Daddy´gone a hunting, To get a little rabbit skin, To wrap his baby bunting in.

Awwwww. Wir möchten uns auch vorstellen, wie Mami zuhause alles nett macht, während Papi draußen in der Welt mit den Elementen struggelt. Jepp, so wird das ausgedrückt. Das sollten wir auch nicht als selbstverständlich ansehen (würde ich auch nie tun), sondern als etwas, das essentiell ist für eine tiefe Zufriedenheit, die von nichts übertroffen wird.

Zudem habe der Mann ein tiefes inneres Bedürfnis als Ernährer gebraucht zu werden und vor allem besser als Frauen zu sein!

A man´s feeling of worth can be undermined when he sees women in the work force doing a better job than he, advancing to a higher position, or earning more pay. How much worse when his own wife excels him.

Poor Baby. Das geht ja auch nicht, dass eine Frau, die ja per se ein minderwertigeres Geschöpf ist, in irgendetwas besser ist als er. Das muss man einsehen.

Aber was genau soll denn ein Mann providen? Sie zitiert dazu 2 verdammte Seiten lang aus dem Buch ihres Ehemannes „A man of steel and velvet“ Steel and Velvet… *kicher* Ernsthaft, wieso nutzen misogyn-konservative Autoren oft so eine pompöse, kitschige Bildsprache, gibts da nen Zusammenhang? Anyway, was sagt Herr Andelin dazu?

Erstmal nicht soviel anderes als seine Frau, interessant wird es da, wo er es als den göttlichen Plan ansieht, seiner Frau einen eigenen Haushalt zu geben.

It´s important that a man provide a shelter seperate from anyone else. This is important for the sake of privacy and giving the wife the opportunity of making a home in her own way. […] Perhaps this is why a special instruction was given by God in the very beginning: „Therefore shall a man leave his father and mother and cleave unto his wife“ (Gen 2:24)

Lustigerweise, ich habs mal nachgeschlagen, ist das die Stelle wo Gott grade Adam und Eva erschaffen hat, das Konzept Mutter und Vater gab es also so noch nicht. Zudem, ich denke dass es einem der 10 Gebote widerspräche, wenn man seine alten Eltern sich selbst überlässt, um seiner Frau eine eigene Einbauküche zu ermöglichen. Und, wie uns die Geschichte lehrt ist ein Kleinfamilienhaushalt eher eine Erfindung der Neuzeit.

Kein Wunder dass der Mann ständig Schiß hat übertroffen zu werden… Wir sind aber mitnichten am Ende seiner Weisheit angekommen, da er uns noch belehrt, dass es zwar des Mannes Pflicht sei, für die Notwendigkeiten zu sorgen, nicht für ne schicke Wohnung oder nette Klamotten, welche er unter Luxus verbucht. Obendrein solle er zwar für eine basic education seiner Kinder sorgen, alles was darüber hinausgeht

higher education, music lessons, the arts and cultures […] are not mandatory

Das liegt auch daran, dass er seine Zeit, statt unnötigen Luxus wie eine gute Bildung für seine Kinder zu finanzieren, dazu verwenden sollte, seiner Familie „Werte“ beizubringen und darüber hinaus braucht er auch Zeit für sich selbst (for recreation, study and meditation) und natürlich soll er seine Talente auch der Gemeinde zur Verfügung stellen. Interessant, wie hier der Mann bestärkt wird auch auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten, ein Konzept was für Frauen in der Form offenbar nicht besteht, da ihre Bedürfnisse einzig und allein daraus bestehen, es dem Mann und den Kindern nett zu machen. Komisch.

Die nächsten 2 Seiten zitiert sie aus einem anderen Buch (lazy much?) , diesmal „The Power of Sexual Surrender“ (1959) von Marie Robinson . Dr. Marie Robinson, wie HA sie nennt (lt. meiner Recherche hat sie keinen Doktortitel) hatte große Erfolge bei der Behandlung Drogenabhängiger (machte Methadon als Ersatz gebräuchlich), so sehr, dass sogar ein Preis und eine Straße in Hamburg nach ihr benannt wurde. Dennoch hatte sie wohl konservative Ansichten bzgl. Sex und Ehe, die sie in diesem Buch teilt. Der hier zitierte Abschnitt soll wohl in Frauen Schuldgefühle auslösen, sie schreibt, wie Männer ständig kämpfen müssten und dass Frauen, in ihrer natürlichen Funktion als Hausfrau und Mutter, keine Ahnung davon hätten. Weiterhin geht es in dem Buch (das wohlgemerkt vor dem 2nd Wave Feminism geschrieben wurde) darum, dass Frauen damit zufrieden sein sollten, im Haus zu verbleiben, weil das ihre naturgegebene Aufgabe sei, dass Frauen mit klitoralen Orgasmen frigide seien, und dass der Feminismus an allem Schuld sei (seit 1792) Hier eine wohlwollende Review dieses Buches Ziemlich irre.

Anyway, HA möchte wohl jetzt doch noch selber das ein oder andere zu dem Thema beitragen und fragt nun, ob denn arbeitende Frauen (igitt) denselben Druck verspüren würden wie Männer. Natürlich nicht. Frauen könnten ja jederzeit aufhören zu arbeiten, und würden nichts weiter als finanzielle Probleme haben (duh!), zudem sei die Doppelbelastung ja selbstgewählt. Männer hingegen bekommen sofort drückende Schuldgefühle, wenn sie einmal nicht arbeiten, sie würden eine moralische Verpflichtung haben Geld zu verdienen.

Was sollte also eine gute Ehefrau tun um ihren Mann zu unterstützen?

1. Reduce expenses  Wie das gehen soll, werden wir im nächsten Kapitel erfahren.

2.Reduce demands on his time Wenn er von ewigen Überstunden nach Haus kommt sollte man ihn nicht noch mit Familienleben belästigen.

3.Live your feminine role Ha! Statt den Mann beim Geldverdienen zu entlasten indem man selber was dazu verdient, soll man lieber ein nettes Heim bereiten, immer fröhlich sein und gucken dass er es nett hat. Weil das bei finanziellen Sorgen viel effektiver ist. Helen, wir ALLE wissen, dass du einfach keinen Bock hast zu arbeiten. Tu nich so.

Und natürlich 4. Live all of Fascinating Womanhood  Weil Darum.

Nun spricht sie ein wenig davon wie wichtig Status für einen Mann ist, wie essentiell für ihn besser als andere Männer zu sein. Das sähe man an verschiedenen Sportarten und auch im Tierreich. Es sei auch eine Eigenschaft, die truly feminine women komplett fehle. Also, falls ihr ehrgeizig seid, seid ihr keine richtige Frau. Merkt euch das Mädels!

Aber noch viel wichtiger als die Anerkennung  der Welt sei einem Mann die Anerkennung seiner Frau. Alas, die meisten Frauen seien doofe Nörgelziegen, die sich beschweren dass er spät nach Hause kommt, meckern dass ein anderer Mann es genauso gut gekonnt hätte sollte er einen Preis gewinnen (wer macht sowas?) oder ANDERE Männer loben, so wildfremde wie ihren Vater oder ihren Bruder (Miststücke!) .

Weil Frauen ja per default keine Ahnung haben wie es ist Talente oder Ehrgeiz zu haben erklärt sie dann nochmal rasch das Konzept und klärt uns darüber auf, dass es ganz natürlich sei, wenn ein talentierter, ehrgeiziger Mann seine Familie vernachlässigt um seine Ziele zu erreichen und dass es die Aufgabe der Frau sei, ihm den Rücken freizuhalten und sich glücklich zu schätzen, so einen tollen Mann zu haben. Da frage ich mich nun, was hat man von einem Supermann, wenn man ihn nicht sieht? Oder die Kinder? Naja ok, man kann mit ihm angeben.

Dann haben wir einen Leserbrief von einer Frau, die vor der Lektüre von FW immer bedacht war, einen realistischen Gegenpol zu ihrem träumerischen Künstlerehemann zu bilden. Indem sie ständig an seiner Arbeit rumgenörgelt hat und nie etwas gelobt hat, was aus seiner Feder kam sondern immer sagte, „Meh, der Film/das Buch/das Lied ist aber besser als deins“. Ich muss wieder fragen: WER MACHT SOWAS?? Das ist einfach gemein! Anyhoo, sie hat damit aufgehört und nu is alles besser.

Zum Schluß erinnert uns HA nochmal daran, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN in irgendwas besser zu sein als unser Mann, weil das sein fragiles Ego beschädige! Er muss sich gebraucht fühlen, seine männliche Rolle ausfüllen und vor allem besser als Frauen sein. Weil Frauen irgendwie scheiße sind. Isso.

Seid auch beim nächsten Mal wieder dabei wenn es heißt: Chapter 11- Family Finances

Good night and good luck

Advertisements

18 responses to “Fascinating Womanhood Chapter 10

  • Robin Urban

    „Ich muss wieder fragen: WER MACHT SOWAS?? Das ist einfach gemein! Anyhoo, sie hat damit aufgehört und nu is alles besser.“

    Das erinnert mich an Eva Hermans Ratschlag, als Frau doch öfter mal die Fresse zu halten, zum Beispiel wenn der werte Gatte mit der Überraschung ankommt, in ein bestimmtes Restaurant zu gehen. Es sei dann ganz unnett, zu sagen: „Okay, essen gehen ist schön, aber wäre dieses oder jenes Restaurant nicht besser?“ Und das führt dann zum völligen Egocrash des Mannes.
    Ich hab mich damals auch gefragt, wer sowas macht. Wenn ein Mann schon mal ganz spontan auf die Idee kommt, seine Frau auszuführen, werden wohl die wenigsten über die Restaurantwahl meckern, sondern sich einfach freuen. Außer so High Society Bitches wie Eva Hermans Freundinnen natürlich.

    • marenleinchen

      Das ist echt lustig, einerseits wird gesagt, dass Frauen wegen ihrer Empathiefähigkeiten besser geeignet seien, sich um die Familie zu kümmern, andererseits sollen sie zu unsensibel sein um zu merken dass sowat einfach scheiße ist.

      • Robin Urban

        Sie sind halt nur empathisch, solange sie die Fresse halten… oder so.

        Wie kommt ein Mann eigentlich damit klar, dass seine Frau den Haushalt schmeißt und damit in diesen Dingen vermutlich besser ist? Wo er es doch nicht aushalten kann, wenn sie in irgendwas besser ist? Sollte man da ab und zu absichtlich das Dinner versauen, damit er sich befriedigt zurücklehnen und denken kann, dass er den Braten besser hingekriegt hätte?
        Ich bin verwirrt!

      • marenleinchen

        Nein nein nein, es geht um männliche Talente, also quasi alles was nicht hausfraulich verwertbar ist.

    • onyx

      @ Robin
      „Ich hab mich damals auch gefragt, wer sowas macht. Wenn ein Mann schon mal ganz spontan auf die Idee kommt, seine Frau auszuführen, werden wohl die wenigsten über die Restaurantwahl meckern, sondern sich einfach freuen.“

      Hier muß ich mal gegenhalten und fragen, was schlimm daran ist, einen Alternativ-Vorschlag zu machen. Das kann man ja auch nett machen, ohne zu meckern. Ein „Was hälst du von dem neuen Portugiesen in der Stadt? Sollen wir den nicht mal ausprobieren?“ find ich jetzt nicht schlimm.

      • Robin Urban

        Ich finds ja auch nicht sooo schlimm. Allerdings, wenn es eine Überraschung sein soll, wärs schon ein bisschen blöd, dann plötzlich die ganze Planung seines Partners umschmeißen zu wollen. Je nachdem wie man das macht ist das aber noch absolut im Okaybereich.
        Nur stellte Eva Herman das wirklich als totalen Egocrash hin, sprach davon, dass der Mann davon „enttäuscht“ ist etc. blabla (überhaupt ist ihr Männerbild ja äußerst fragil, da kann selbst die harmlose Bitte, einmal die Woche Staub zu wischen, schon zu psychischen Problemen bei Männern führen). Und genau das macht eben, finde ich, fast niemand. Keine Frau (sofern keine High Society Bitch) meckert an einer Restaurantwahl so lange rum, bis ihr Mann psychisch zusammen bricht…

  • Haselnuss

    „Männer hingegen bekommen sofort drückende Schuldgefühle, wenn sie einmal nicht arbeiten, sie würden eine moralische Verpflichtung haben Geld zu verdienen.“
    Bei all dem Schwachsinn, der da noch so in dem Buch steht, gibt es auch ein, zwei wahre Dinge. Das hier ist so eines. Ein Mann der nicht arbeitet, ist sofort ein Versager. Eine Frau, die nicht arbeitet, muss noch eine ganze Menge anderer Dinge sein, um als Versagerin zu gelten.

    Was ich mich seit Kapitel I frage, ist, warum das Buch „fascinating womanhood“ heißt. Was ist an dieser Art Frausein faszinierend? Irgendwas wird sich die Autorin doch dabei gedacht haben, als sie das Buch so nannte.

    „Helen, wir ALLE wissen, dass du einfach keinen Bock hast zu arbeiten. Tu nich so.“
    😀

    • marenleinchen

      *Ein Mann der nicht arbeitet, ist sofort ein Versager. Eine Frau, die nicht arbeitet, muss noch eine ganze Menge anderer Dinge sein, um als Versagerin zu gelten.*

      Nana, du würdest jetzt aber nicht so weit gehen es als moralische Verpflichtung wgn. Gottes göttlichem Plan zu bezeichnen oder?
      Ich denke es liegt ganz viel daran in welchem Umfeld man sich befindet und wie man selbst gestrickt ist, ob man sich als Versager fühlt oder nicht (Und andere als Versager ansieht). Ich würde mich als Versager fühlen.

      *Irgendwas wird sich die Autorin doch dabei gedacht haben, als sie das Buch so nannte.*
      Na, sie konnte es ja schlecht „Ways of being a total doormat“ nennen,oder? Oder „How to loose all of your personality for the sake of being called a pretty little thing“ Letzteres wäre auch zu lang.

  • Haselnuss

    „Nana, du würdest jetzt aber nicht so weit gehen es als moralische Verpflichtung wgn. Gottes göttlichem Plan zu bezeichnen oder?“
    Als Atheist wäre das irgendwie komisch. 🙂

    „Ich denke es liegt ganz viel daran in welchem Umfeld man sich befindet und wie man selbst gestrickt ist, ob man sich als Versager fühlt oder nicht (Und andere als Versager ansieht). Ich würde mich als Versager fühlen.“
    Als Mann Hausmann zu sein, ist, glaube ich, immer noch ein riesiges Tabu. Klar, da spielen Männlein und Weiblein die gleiche schlechte Rolle, aber so ist es halt.
    Die Hausfrau verliert zwar an Attraktivität, ist aber weiterhin völlig akzeptiert, insofern „kleine“ Kinder vorhanden sind.

    „Na, sie konnte es ja schlecht “Ways of being a total doormat” nennen,oder?“
    Naja, die Autorin muss an dieser Form des Frauseins etwas faszinieren. Meine Frage ist, was das ist. Die totale Unterordnung als Sub? Der Ruhm des Anderen? Der Glaube, die göttliche Rolle zu erfüllen? Aber was davon ist faszinierend? Warum ist es faszinierend?

    • marenleinchen

      *Naja, die Autorin muss an dieser Form des Frauseins etwas faszinieren. Meine Frage ist, was das ist…*

      Ach so meinst du das. Da hab ich tatsächlich ne Theorie zu. Es ist ja ein Buch was für Frauen aus christlichen Kreisen in den 60/70ern geschrieben worden ist, wo man (zu) jung geheiratet hat, Haus- und Ehefrau war („Mrs. Don Draper“) und Scheidung quasi unmöglich. Daher musste man sich ja quasi sein Leben irgendwie schönsaufen. Wenn du dir unter dieser Prämisse die Stellen, wo HA darauf pocht stets und ständig das Gute in dem Scheißverhalten des Ehemannes zu sehen und die Schuld eher bei sich selbst zu suchen, macht das schon Sinn, finde ich. Die Frauen waren ja nicht in der Position irgendwas zu ändern, wären wahrscheinlich auch nicht darauf gekommen, was denn nicht in Ordnung sein könnte.

      • Haselnuss

        Das ist nichts, was die Autorin an dieser Form Frausein fasziniert. Damit erklärst du, warum sie dieses Buch geschrieben hat.

      • marenleinchen

        Hast du ne bessere Erklärung?

      • Haselnuss

        Nicht wirklich, deshalb habe ich die Frage in den Raum gestellt.
        Was mir gerade einfällt, jetzt, wo du fragst, wären Turboklischees wie das Wunder der Geburt und die Freude eines heimeligen Heimes etc..

      • marenleinchen

        Mag sein, aber das kann man ja auch haben ohne dass man sich dermassen, sagen wir, zurücknimmt

      • Haselnuss

        „ohne dass man sich dermassen, sagen wir, zurücknimmt“
        Wegen mir musst du kein Blatt vor den Mund nehmen. 🙂

      • Christian - Alles Evolution

        @haselnuss

        meiner Meinung nach findet sie es faszinierend, dass sie sich selbst durch Aufladung des Mannes mit Status glücklicher fühlt und überträgt diesen Gedanken auf alle Frauen. sie findet Glück in dieser Ausgestaltung, obwohl man meinen sollte, dass da kein Glück zu finden ist. dieser Widerspruch ist der Kern ihres Buches. sie verkennt, dass diese Form der Statusaufladung für viele Frauen in dieser extremem Form nicht attraktiv und daher nicht gangbar ist.
        Aus ihrer Sicht ist es ein einfacher weg den eigenen Mann attraktiv zu machen.

  • Rex

    Ich rege mich ja nicht unbedingt schnell so auf, dass ich unsachlich werde, aber hier …

    Deutsch described women’s willingness to suffer in the „service of the species“ as necessary and psychologically healthy.

    Was für ein Dreck ist das denn??
    Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass Helene Deutsch das anders gemeint hat, als dieser Reviewer es gerne hätte, aber trotzdem …
    Klar, weil manche (nicht alle!) Frauen Regelschmerzen haben, und weil die Geburt schmerzhaft ist, sind Frauen dazu da, (beim Sex?) zu leiden. Und es ist natürlich und gesund. Ich glaub’s auch.

    Ich kann es schon nicht mehr hören …
    Genau aus diesem Grund finde ich auch die ganze EvoPsych so dämlich. Es steckt IMMER eine Ideologie dahinter, bzw. persönliche Vorlieben, die mittels der „Wissenschaft“ als gaaaanz natürlich, normal, durchschnittlich (weil von Gott so gewollt!!1!11 aus der Steinzeit!!1elf) erklärt werden wollen.

    Aber abgesehen davon …
    Was an dieser Womanhood so fascinating ist? Ist mir auch ein Rätsel. Vielleicht fand Frau Andelin selbst einfach nur die Bewunderung und Lobpreisung durch ihre Stepford-Drohnen so faszinierend?

    • marenleinchen

      *Genau aus diesem Grund finde ich auch die ganze EvoPsych so dämlich. Es steckt IMMER eine Ideologie dahinter, bzw. persönliche Vorlieben, die mittels der “Wissenschaft” als gaaaanz natürlich, normal, durchschnittlich (weil von Gott so gewollt!!1!11 aus der Steinzeit!!1elf) erklärt werden wollen. *

      Würde ich auch so sehen. Warum sollte man sonst soviel Geld, Energie und Zeit in Forschung stecken, die beweisen soll, dass Frauen schlechter in Mathe sind?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: