Monatsarchiv: April 2014

Media Monday #148

Sodele, da mach ich doch auch mal beim Media Monday mit, weil ich Medien mag und vor allem: Weil ichs kann! 😀

1. Die beste Filmszene die in Berlin spielt ist irgendeine Szene aus „Der Untergang“. Ich finde die Szenen alle sehr beklemmend und apokalyptisch und als Zombiefan spricht mich sowas natürlich an. (OK, das hätte ich vielleicht anders ausdrücken sollen. :/ )

2. Mit Freunden zusammen schlechte Filme zu gucken, wie The Room oder Dornenvögel, oder gute Filme um danach ausgiebig darüber zu diskutieren, ist für mich der perfekte Filmeabend

3. Das Apokalyptische macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von Zombiemedien aus, weil ich sowas unfassbar spannend finde. Am Besten ist da tatsächlich World War Z (das Buch!), weil es als bisher einziges Zombiemedium in der Lage war, alle meine Bedürfnisse, was Hintergrundinformationen angeht, zu befriedigen. 

4. Wie ich Filme schaue und erlebe, hat sich durch das Internet/die sozialen Netze vor allem dahingehend verändert, dass ich durch die ganzen hervorragenden, unter anderem auch feministischen, Analysen auf Dinge wie Framing achte, auf Kameraführung, den ganzen Metascheiß. Und ich bin daher unter anderem in der Lage den male gaze auszumachen und zu erklären.:D

5. Wenn ich die Chance hätte, Oliver Kalkofe persönlich zu treffen, ginge damit ein Traum für mich in Erfüllung. Fangirl seit quasi schon immer!

6. Das Genre Sitcoms scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil ich in letzter Zeit nix gesehen habe, was mich irgendwie gefesselt hat, und einigermaßen gute Sitcoms werden so lange ausgepresst, bis sie nichts mehr an sich haben, was noch gefällt. Meine liebste Sitcom ist und bleibt die fast 20 Jahre alte Serie „Cybill“

7. Zuletzt gesehen habe ich heute morgen die Romeo + Juliet Review von Brows Held High im Rahmen des Shakespeare month und das war total gut, weil ich weitgehend mit ihm einer Meinung war .


Ein kurzer Gruß vom Patriarchat

Maximilian Pütz hat also einen Artikel rausgehauen, in dem er mal den weiblichen Teil der Bevölkerung anspricht und diesen Frauen erklärt wie das denn so läuft mit dem Leben und den Männern.

Pütz, dessen Qualifikation als Coach sich auf eine Erzieherausbildung (die er nichtsdestotrotz so zu framen vermag, dass es quasi wie Masterstudiengang klingt) und diverse Fortbildungen in eher zweifelhaften Sachgebieten beschränkt, tut das in so einer paternalistischen, unfassbar herablassenden Art und Weise, dass ich nicht anders konnte, als mich mal eingehender damit zu beschäftigen.

Er fängt folgendermaßen an:

Manches, was ich dann schreibe, kommt vielleicht bei euch an, als würde ich gegen Frauen arbeiten – dem ist aber nicht so. Wenn mir das nachgesagt werden kann, dann schreibe ich höchstens gegen einen bestimmten Frauentyp. Ich liebe und verehre euch und das Weibliche in höchsten Maße, und ich schreibe euch diese Zeilen nicht als euer Feind sondern als euer Freund. Und ein guter Freund zeichnet sich für mich auch dadurch aus , dass er aus Liebe Kritik äußert. Bedenkt bitte, wenn euch manche Dinge verärgern, dass es mir um das Wohl unserer beider Geschlechter geht und vor allem um das Wohl unserer Kinder.

Na guck mal an, der Max is unser Freund, weil er „das Weibliche“, was immer das auch sein mag, verehrt.

Herr Pütz, Sie sind nicht mein Freund. Eine Freundschaft basiert in der Regel auf Gegenseitigkeit, und jemanden, der das verbale Äquivalent von *beunruhigend nah ranrutsch, tief betroffen in die Augen schau und säusel „Ich meins doch nur gut mit dir!“* durchzieht, löst in mir viele Gefühle aus, aber keins davon ist freundschaftlich.

Es gab mal eine Zeit, in der Männer und Frauen ihre festen Rollen hatten. Der Mann ging arbeiten und die Frau sorgte sich um das Wohl der Familie. In der feministischen Weltanschauung war das eine Vergangenheit, in der wir Männer euch unterdrückt und ausgebeutet haben und ihr unter dem Joch dieser Unterdrückung schwer gelitten habt.

Das ist nachweislich so nicht wahr und wie das meiste im Leben etwas differenzierter zu betrachten. Jedes Geschlecht hatte eine feste Rolle mit Rechten und Pflichten. Und auch wenn es stimmt, dass Frauen in dieser Zeit über viele Dinge des Lebens weniger Entscheidungsgewalt hatten, als die Männer, so genossen sie dafür aber auch einen ganz besonderen Schutz was ihr Leben und ihre finanzielle Absicherung betraf.

Ha! Differenzierung. Witzig, wenn im nächsten Absatz das hier kommt:

Wenn Du Nachts mit Deinem Freund durch New York gehen würdest, und plötzlich würden euch zwei maskierte Männer überfallen: Ich wette mit Dir, dass sich Dein Freund oder Mann auch heute noch vor Dich stellen würde und laut „Renn!“ rufen würde. Auch wenn das seinen sicheren Tod bedeuten würde oder zumindest lebensbedrohliche Verletzungen. So sehr lieben wir euch.

Jahaaa! Sooo lieb haben wir euch! Wir alle euch alle. Auch die Männer in den Masken lieben euch. Sie können das nur nicht so zeigen.

Fast jeder Mann teilt bereitwillig sein angehäuftes Vermögen freigiebig mit einer Frau. Er hat kein Problem damit, sie zu versorgen oder ihr teure Geschenke zu machen, was die emanzipierte Frau von heute auch immer noch gerne annimmt.
Jemand aus meinem engsten Bekanntenkreis ist sehr erfolgreicher Unternehmer, er zahlt für seine Freundin im Monat 3000 Euro für ihr Auto, ihre Pferde, Essen etcetera.

Nach einem 12stündigen Arbeitstag kommt er nach Hause und kocht noch für beide, weil sie nicht kochen kann oder will, und er bezahlt zusätzlich noch eine Putzfrau.

Ihr Part des Deals? Sie ist eine Frau und schläft mit ihm. Das ist alles. Würde er ihr sagen, dass er sie versorgt und sie somit auch ihren Teil erfüllen soll – kochen, putzen etc. – dann wäre ein Patriachat und Macho. Da passt für mich irgendwie was nicht zusammen.

Wenn ein Mann sich eine trophy wife leisten möchte (man könnte auch Haustier sagen, meine Katze bringt ähnlich viel in unsere Beziehung ein) und das für sie beide offenbar so ok ist, sehe ich keinen Grund für Mitleid. Und warum soll sie putzen, wenn er jemanden dafür bezahlen kann? Aus Prinzip? Das macht keinen Sinn.

Wenn ich mir die „moderne“ Frau so angucke, dann hat sich bei ihren Wünschen, was einen Mann angeht, nicht wirklich viel geändert. Sie will in erster Linie immer noch den Beschützer und Ernährer.

Das beweisen viele Studien, die ihr gerne nachlesen könnt (Der Focus veröffentlichte im letzen Jahr einen Artikel indem er schrieb, dass 93% aller deutschen Frauen einen Mann mit höherem Einkommen als sie selber haben heiratete)

Und der Spiegel veröffentlichte kürzlich einen Artikel, in dem nachgewiesen wird, dass Weißmehlkonsum und Unfalltode stark korrellieren, weil ein überwältigend hoher Prozentsatz der Unfalltoten regelmäßig Weißmehl konsumiert hat. Bestimmt hat er das. Ich finde nur diese Quelle nicht….

Auch heute noch scheint es den meisten Männern nichts auszumachen, diese Rolle zu übernehmen, obwohl sie dauernd von verschiedensten Medien beschimpft werden und die meisten Frauen nicht mal einen Bruchteil ihres Deals erfüllen.

Wir Männer sind eben leidensfähig und stellen das Wohl der Allgemeinheit oder unserer Familie fast immer über unser eigenes Wohl.

Eine Runde Mitleid bitte für die geplagten Männer der Welt, die niemals nicht an sich selbst denken, während Frauen (aka Der Rest) niemals auch nur ein altruistischer Gedanke durch hier hübsches, doch egoistisches Köpfchen ging. Seufz.

Aber schon jetzt gibt es immer mehr Männer, die sich dem gemeinsamen Leben mit einer Frau komplett verweigern. In Amerika gibt es eine ganze Bewegung die sich „Men going their own way” nennt – Männer, die sich geschworen haben, alleine zu bleiben aus Frustration über den heutigen Status quo und die Weigerung der Frauen, ihren Part der Vereinbarung zu erfüllen.

Ohja, die kenne ich. Hier ist z.B. ein ganz besonders stolzes Exemplar.

Karriere heißt das kapitalistische Zauberwort. Selbst für mich als Mann erschließt sich nicht, warum irgendeine fiktive Position in einem Unternehmen zu erreichen wertvoller sein soll als eine glückliche Familie.

Ich werde jetzt mal ein paar deutliche Worte sprechen, für die ihr mich gerne hassen könnt, weil ich mir vorstellen kann, dass sie wehtun.

Sie haben euch verarscht.

Sagte der selbständige Unternehmer mit dem ausgeprägten Geltungsdrang.

Und nun sollt ihr den gleichen destruktiven Weg gehen wie wir und ihr merkt auch langsam, dass der Feminismus euch nicht das Paradies geöffnet hat, sondern zu den gleichen Sklaven erziehen will, die wir schon lange sind. Und es macht euch, wenn ihr ehrlich seid, schon jetzt nicht glücklich. Seit den 70er Jahren , auch dazu gibt es mehrere Studien, geben Frauen an, immer unglücklicher zu werden.

Das ist so in einer Gesellschaft, in der du verschiedene Wahlmöglichkeiten hast, wie du dein Leben gestalten möchtest. Wer keine Wahl hat, kann auch keine Zweifel an dieser empfinden. Das ist sicherlich auch bei Männern so, aber da interessiert es keinen, weil man ja nur aufzeigen möchte, wie scheiße eigentlich Emanzipation für Frauen ist. Verbieten darf man´s nicht (mehr), da muss man das mehr so hintenrum machen.

Und jetzt stellt euch nen Wodka bereit, es wird ÜBEL!

Wie schwer muss es erst für ein Mutterherz sein, sein kleines Kind, was man selber geboren hat, weinend in einer Kita abzugeben – ich kann und will es mir nicht vorstellen. Aber für solche Gefühle hat unsere Gesellschaft keinen Platz. Es geht darum zu funktionieren und zu wirtschaften. Und so werden selbst Hunde heute besser behandelt als unsere Kinder. Hunde geben wir nicht nach einem halben Jahr den ganzen Tag in eine Fremdbetreuung.

Was. für. eine. widerliche. manipulative. SCHEISSE! Mutterherz! Sein eigenes kleines Kind, was man auch noch selber geboren hat!  WEINEND! GEFÜÜÜÜHLE! HUNDE HABEN ES BESSER ALS KRIPPENKINDER!!!

(Wir bitten um einen Moment Geduld, die Autorin ist sofort wieder für sie da)

So, geht wieder. Machen wir erstmal weiter.

Wenn ihr wirklich glaubt, dass die Politik als Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft euer Wohl im Sinne hat, dann seid ihr ziemlich naiv, denn man hat euch verarscht.

Es geht nicht um euer Wohl. Es geht wie so vieles in unserem System einfach nur um das Geld. Es geht darum, dass ihr auch arbeitet, damit ihr auch Geld verdient, damit ihr noch mehr konsumieren könnt. Es geht darum, dass ihr möglichst schnell nach der Geburt wieder arbeitet, um schnell wieder Steuern zu zahlen. Dazu ein Zitat, das jeder, ob Mann oder Frau kennen sollte.

Wenn ihr wirklich glaubt, dass Max Pütz euer Wohl in im Sinne hat, dann würde ich aber auch nochmal scharf nachdenken. Es geht nicht um euer/unser Wohl, es geht um das Verbreiten seiner Wertvorstellungen, den Erhalt/Wiederaufbau eines Status Quo, um Sehnsucht nach einer Zeit, in der alles viel einfacher war, wo jeder seinen angestammten Platz hatte, der bei Frauen, wie auch bei anderen „Anderen“ immer ein mehr oder weniger großes Stückchen unter dem des Mannes war, weil dieser der unangefochtene Meister des Universums war. Aber es geht nicht darum was Frauen, oder Kinder, wollen. Pütz z.B. ist gelernter Erzieher, was im Prinzip bedeutet, dass er in den meisten Fällen seinen potentiellen Frauen in Sachen Kindererziehung überlegen wäre. Diese Konstellation wird aber interessanterweise nicht angesprochen.

Wenn wir uns emanzipieren müssen, dann von den Vorstellungen und Erwartungen unserer heutigen Gesellschaft und ihren kranken Werten – und zwar beide Geschlechter!

Anstatt das wir gemeinsam gegen diese Ungerechtigkeiten aufbegehren, hetzen sie uns systematisch gegeinander auf, so das wir uns gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben.

Mir geht nicht in den Kopf, wie heutzutage fast jeder selbstverständlich davon ausgehen würde, dass eine Frau, die im Vorstand eines Unternehmens gelandet ist, mehr geleistet haben soll, als eine, die zwei gesunde selbstbewusste Kinder aufgezogen hat.

Was ist eigentlich mit uns los, dass auch nur einer diese Lüge glaubt? Wir vergleichen hier lebendige Lebewesen mit toten Zahlen irgendeines beschissenen Aktienkurses.

Wir reden abfällig vom „Heimchen am Herd“ und verunglimpfen damit die wichtigste, verantwortungsvollste Aufgabe, die es überhaupt für uns Menschen gibt.

Männer arbeiteten und starben nur um einen Zweck zu erfüllen – diese Berufung zu ermöglichen und zu beschützen.

*schleim* Da haben wir wieder „the ominous they“ (Tyrion Lannister), die irgendwie davon profitieren Männer und Frauen gegeneinander aufzuhetzen. Wenn Herr Pütz das so vertreten darf, darf ich auch weiterhin von einer paternalistischen Gesellschaft aka PATRIARCHAT sprechen. Einfach mal wieder lieb zueinander sein, dann klappt das auch mit dem Glücklichsein und dem Weltfrieden.

Die Natur oder von mir aus Gott hat zwei Geschlechter geschaffen, und das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Sonst hätten wir auch Zwitter sein können. Kein Geschlecht ist besser oder schlechter als das andere – aber im Gegensatz zu dem, was uns ein paar Idioten weismachen wollen, haben wir beide besondere Fähigkeiten und Stärken, die, kommen sie zusammen, eine perfekte Symbiose bilden. Und anstatt dass jeder liebevoll seinen Teil erfüllt, werdet ihr Frauen seit Jahren systematisch gegen uns Männer aufgehetzt, und euch wird suggeriert, wir würden zu wenig im Haushalt helfen. Was nachweislich Blödsinn ist. Vielleicht putzen und kochen wir Männer weniger, weil es den meisten einfach nicht so liegt, aber bitte geht doch mal in euch und überlegt, welche tausend andere kleine Aufgaben euer Freund/Mann jeden Tag für euch erledigt, ohne ein großes Tamtam daraus zu machen und sich bei euch zu beschweren, ihr müsstet jetzt auch euren Teil an den Reperatur/Renorvierungsarbeiten, technischen Installationen, Verträgen, Steuererklärungen, Gartenarbeiten und so weiter beitragen.

Wir sind keine Zwitter, weil Frauen besser kochen und Männer besser Verträge abschließen können. Das verdient doch mal nen slowclap.

Ich bin fest davon überzeugt ,dass das klassische Familienmodell für beide Geschlechter am besten funktioniert und beide am zufriedensten macht. Deswegen hat es meiner Meinung nach auch über Jahrhunderte funktioniert und tut es in den meisten Plätzen dieser Erde immer noch.

Ich finde es großartig, dass es heutzutage für Frauen auch die Möglichkeit gibt, diesem Modell nicht zu folgen oder ein Leben lang Single zu bleiben und kinderlos zu bleiben.

Jede Frau sollte das Recht haben, Karriere zu machen und mit den Männern, die 14-Stunden-Tage haben, zu konkurrieren, wenn sie es will. Aber bitte seid dann konsequent und macht Karriere und zeugt keine Kinder, für die ihr eh keine Zeit habt oder haben wollt. Die Vereinbarung von Kind und Karriere ist und bleibt ein Mythos und geht immer zu Lasten derjenigen, die am wenigsten für unsere Hybris können. Unsere Kinder.

Das gilt natürlich nur für Frauen, wenn Männer „Karriere machen“ und nen Haufen Kinder in die Welt setzen, für die sie keine Zeit haben wird nicht mal mit der Wimper gezuckt. Auch nicht von Ex-Erziehern.

Aber das brauche ich euch wahrscheinlich gar nicht zu erklären, da ihr viel schlauer seid, als die Politik annimmt, und die meisten sich eh dieses Leben nicht antun und lieber Teilzeit arbeiten.

So findet man meiner Meinung nach nicht so wenige Frauen in Führungsetagen wegen irgendwelcher herbeidiskutierten gläsernen Decken, sondern einfach weil die meisten Frauen es weder nötig noch Lust darauf haben, ihr Leben für die Arbeit zu opfern.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass viele von euch einfach diesem Lebensmodell folgen, weil das halt eine moderne, emanzipierte Frau ausmacht. Und genau da liegt der Irrtum.

Emanzipation, meine lieben Damen, heißt nicht das tun, was euch der Staat oder der Feminismus vorschreiben, sondern das, was eurem Herzen und eurer Seele am meisten entspricht.

Und wenn das „Mutter und Hausfrau sein“ heißt, dann seid ihr nicht konservativ oder doof. Sondern in unserer Gesellschaft klarer, moderner und progressiver als viele eurer Geschlechtsgenossinnen.

Boah, das trieft aber mal jetzt so richtig. Und ist es nicht schön, dass Max Pütz, wie so viele andere konservative Männer auch, mal so GANZ genau weiß, was Frauen wollen? Und wenn ihr jetzt hinaus geht, arbeitet und Kinder bekommt und die auch noch ab und zu mal fremdbetreuen lasst, dann ist der Max ganz arg enttäuscht von euch und hat euch nicht mehr lieb. Wahrscheinlich wird euch auch das Taschengeld gestrichen und  dieWendy könnt ihr euch auch vonne Backe putzen.

Wenn ihr wissen wollt, was wahre Emanzipation ist, hört einfach auf das was Männer euch sagen und macht einfach das weiter, was Jahrhunderte „gut funktioniert“ hat. Das ist nämlich total progressiv.

In diesem Sinne möchte ich diesen Artikel gerne mit einer Pützesquen Schleimbombe beschließen:

In Liebe und Anerkennung eurer Leistungen
Euer Maximilian

Kussi, Maxi. HDGDL, Tschööö

Deine Maren

 


GoT S4F3 Breaker of Chains Rant

So. Es ist also lt. den Machern von GoT keine Vergewaltigung wenn man eine trauernde Mutter gegen ihren Willen auf der Leiche ihres Sohnes bumst. Ok….

Warum nicht? Darum:

 

Well, it becomes consensual by the end, because anything for them ultimately results in a turn-on, especially a power struggle

(Quelle)

Ok, nochmal. Jaime hat Cersei nicht vergewaltigt, mehr noch, er könnte es gar nicht, weil es in der speziellen Natur ihrer Beziehung liegt, dass ALLES sie anmacht.

What the everloving FUCK! Also wenn das nicht Rape Culture im wahrsten Sinne des Wortes ist, dann weiß ich auch nicht. Und ich beziehe da noch nichtmal die flachen Huren Charaktere mit ein, die wir entweder freudigst erregt oder tief verletz(bar)t erleben, was aber nie irgendwie angesprochen wird, noch nichtmal bei Roz, weil, seien wir ma ehrlich hier, so unter uns douchebroes, sind ja nur doofe Nutten.

Offenbar ist HBO der Meinung, nun da so ziemlich alle lead actresses weitere unnötige Nacktszenen abgelehnt haben, müssen wir in jeder Folge mindestens ein williges Weibchen sehen, weil HBO seine (männlichen) Zuschauer offenbar für doof hält. „Moah, schon ne halbe Stunde um, wann kommen denn die Titten? Charakterentwicklung und Drachen sind LAAANGWEILIG!“ Und ist es da nicht schön, dass einer der wichtigen Nebencharaktere ein Bordell besitzt? Man muss nur ein bisschen glauben, dann schluckt man auch, dass mindestens 50% der wichtigen Dialoge in Kings Landing im Puff stattfinden. Weil das sind ja echte Kerle und so, ihr wisst schon, *zwinker*

Und genauso schön ist es, dass wir fast jede Folge bestaunen dürfen, wie eine Frau aufs widerlichste gequält, ermordet und oder verstümmelt wird, zuletzt ja das Exliebchen von Ramsay Snow. Und ja, das passiert auch Männern, aber nicht auf dieselbe Art und Weise.

Außer Theon natürlich, das wirkt dann groteskerweise schon fast wie ausgleichende Gerechtigkeit.

Es scheint mir die HBO Leute haben ein bisschen zuviel Spaß mit den Freiheiten, die ihnen diese durchaus sehr grausame Welt bietet.