Archiv der Kategorie: Fußball ist unser Leben

Götze wechselt zum FC Bayern

Warum? Warum nur??? Warum?????????

Ich bin wirklich, wirklich traurig. Und enttäuscht. Von Götze und von der ganzen Bundesliga. Der muss doch wissen, dass er bei Bayern nur ist, damit er nicht bei Dortmund ist.

Wie damals erstmals bei Andi Möller, wird mir wieder klar, dass Fußball, speziell Bundesligafußball, nicht Herzenssache ist, sondern es nur ums Geld geht. Das hatte ich vergessen.

Mein Herz ist gebrochen. Wieder.

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Frollein Lasmiranda

Ohje Mädchenmannschaft
Ich mag euch, echt! Ich lese immer wieder gerne eure Blogrolls und ihr habt mich oft auf interessante Themen aufmerksam gemacht.

Aber mal unter uns: Der Artikel über den FC Siewillja war ja mal nix! Ich bin darüber gestolpert, als ich meinen Morgenkaffee getrunken habe und dachte erst nur: Hä? Was ist denn das Problem mit diesem Kauderwelschnamen? Dann hab ich verstanden, dass es eine Anspielung auf einen Telefonjoke von Bart Simpson ist. Meine Reaktion war immer noch Unverständnis.
Dann habe ich den Artikel komplett gelesen (den SPON-Artikel auch) und meine Reaktion wandelte sich zum Facepalm.

Es geht euch (wenn ich es richtig verstanden habe) darum, dass der Joke „Lasmiranda Dennsiewillja“ eine Anspielung auf sexuelle Gewalt ist. Dabei wird völlig augeblendet, dass es eine für jeden ersichtliche popkulturelle Anspielung auf Die Simpsons und natürlich den FC Sevilla ist, und dass man tatsächlich als unbedarfter Normalbürger um 15 Ecken denken müsste um eine Anspielung auf Gewalt gegen Frauen zu finden. Ergo würde ich jetzt mal annehmen, dass sich die Jungs (als Simpsons- und Fußballfans) WIRKLICH nix dabei gedacht haben.

Dennoch schreibt ihr einen langen Artikel darüber, der in seinem passiv-aggressiven beleidigte Leberwurst-Tonfall seinesgleichen sucht und wo diese Studenten auf eine sehr persönliche, unsachliche Schiene angegriffen werden. Und dass alles aufgrunddessen, dass einige Spinner auf Facebook und SPON sich über die Beschwerde aufgeregt haben. Unprofessionell. Wirklich.

Ich kam nicht umhin mich zu fragen: Ist denn schon Sommerloch? Gibts keine wichtigeren Themen die besprochen werden müssten? Das Betreuungsgeld ist gerade beschlossen werden, in den USA wird ein regelrechter Krieg gegen die Rechte der Frauen geführt, die Schlecker-Frauen sind auch immer noch ein Thema, wie Frauen in den Medien dargestellt werden ist eine Katastrophe, etc. Was soll also dieser Artikel?   

Besonders verwunderlich finde ich, dass ihr den mEn VIEL bedenklicheren und problematischen Namen „FC Frauenschweigt“ komplett ausblendet. Warum das denn? Das wäre wirklich etwas worüber man sich aufregen könnte.
Auch die Tatsache, dass die Namen wie „Wacker Durchsaufen“ (Alkoholismus ick hör dir trapsen) nicht erwähnt werden, finde ich merkwürdig.

 Wie ich ja bereits mehrfach angedeutet habe, ist mein Anliegen Feminismus und Frauenrechte von der kleinen elitären Minderheit die das momentan besprechen, in den Mainstream zu packen, ich versuche in meinem Umfeld ein Bewusstsein für Ungerechtigkeiten zu schaffen. Dieser Artikel ist kontraproduktiv, weil es wirklich das Klischee des dünnhäutigen Feminismus bedient, der sich mit Unwichtigkeiten und Nebenschauplätzen beschäftigt wo es ganz andere Baustellen gäbe, die wichtiger für ErnaNormalVerbraucherin wären.

Ich werde euch natürlich trotzdem weiterlesen, weil, eigentlich mag ich euch ja.
Viele Grüße, Maren


Deutschland-Kanada 2:1

So, das war doch schonmal ganz schön. Unsere Mädels haben gut gespielt, super Einsatz gezeigt, die Frau Schiedsrichter war blind (die hat doch nur den Ball gespielt! Mann!) und die Kommentatoren haben nur Müll geredet (Kommentar zu Nia Künzer nach der Schalte zu Public Viewing in Stuttgart: „Ist doch schön, so Fans zu haben“ :-/)  .

Quasi gar nicht anders als Männerfußball. 🙂

Ach ja, den Kommentar des Tages brachte mein Schwager, als ich die Anfeindungen der Maskulisten gegen Frauenfußball zur Sprache brachte:

„Regen sich Feministinnen eigentlich auch so über männliche Bodenturner auf? Nein? Vielleicht mal anregen!“

Und damit geb ich ab ins Studio