Archiv der Kategorie: Manchild

Der Aufschrei der Schäbbigen und Unlustigen. Und Holzbeine.

Man sagt ich sei eine attraktive Frau. Charmant auch. Über nette Komplimente freue ich mich, wie es wohl jeder tut. Ich bin selbstbewusst und souverän.

Es sei denn, jemand wird übergriffig. Stellt unqualifizierte Vermutungen über mein Sexleben an. Unterhält sich mit Körperteilen von mir, statt mit mir als Person. Betitelt mich demütigend. Oder fasst mich gar unerwünscht an.

Darauf reagiere ich selbstbewusst, aber souverän ist das dann trotzdem nicht mehr. Zumindest wenn man einem großen Teil der Reaktionen auf die #aufschrei-Kampagne glauben darf. Souverän wäre wohl Ignorieren („da stehst du doch drüber“) oder humorvoll-ironisches Auf-die-Fingerchen-hauen („Na na, Herr Kommerzienrat, was sagt denn ihre Frau wohl dazu?“). Das tut dem anderen nicht weh, auch muß er sich dankbarerweise nicht damit auseinandersetzen, dass sein Verhalten nicht lustig oder sexy, sondern vielmehr ziemlich kacke ist.

Und das allerwichtigste: Man macht sich nicht unattraktiv, im Gegenteil! Man ist die, die dann schwer zu kriegen ist, bzw die die so herrlich „unemanzipiert“ und „locker“ ist.  Ein keckes junges Ding. „Richtige Frauen“ wissen das. Sie wissen auch, dass man Männer auch mal gewähren lassen sollte, die brauchen das ja, wir Mädels stehen da doch drüber, hab ich Recht? *zwinker-klimper* Und ernsthaft, das tut dir doch nicht weh, wenn man dir auf die Brüste starrt und von einem Klaps auf dem Po ist auch noch keiner gestorben. DA STEHST DU DOCH DRÜBER!!!

Nee. Da steh ich nicht drüber, da bin ich nämlich beteiligt. Es ist nicht ok, wenn sich jemand das Recht rausnimmt, mich respektlos zu behandeln, weil ich im Besitz eines Paars Brüste bin (und nein, ich trage in der Regel keine Ausschnitte bis zum Bauchnabel, bevor DIE Diskussion anfängt).

Man stelle sich nun vor, statt meiner sekundären Geschlechtsmerkmale wäre es, sagen wir, ein Holzbein, das mich von meinem Gegenüber unterscheidet, was diesen dann dazu verleitet, ständig dumme Sprüche zu machen  wie „Na, heute schon dein Holzbeinchen poliert?“ oder „XY soll mal ihr Holzbein zeigen, dann kriegen wir nen Behindertenbonus“ oder mich „Hinki“ nennen oder so. Und alle ohne Holzbein würden ständig auf selbiges starren. Oder versuchen es mal anzufassen. Und wenn ich mich nun deswegen beschwere und mir solche Übergriffigkeiten verbitte, heißt es dass ich mich doch mal locker machen soll. Andere Holzbeinige haben da auch kein Problem mit. Hätt ich halt mein Holzbein nicht mit so nem aufreizendem Lack lackieren sollen. Und überhaupt, SO geil wäre mein Holzbein ja auch nicht, was ich mir denn einbilde ich dummer Krüppel?

Nicht schön oder? Könnte man auch verstehen, wenn Holzbeinige eine Anti-Diskriminierungs-Kampagne starten würden, nich?

Aber nun, werden einige sagen, Menschen mit Holzbein KÖNNEN ja nichts für ihre Holzbeinigkeit! Richtig. Und Frauen können nichts dafür, dass sie offenbar so geil sind, dass viele Männer (in verschiedenen Abstufungen) komplett ihre Kinderstube vergessen und obendrein, dass sie es mit einem Menschen zu tun haben, der verletzt werden kann.

Natürlich könnten die Einen ihr Holzbein gegen eine unauffälligere Prothese tauschen, die Anderen verstärkt darauf achten, dass man so wenig wie möglich sieht, dass sie eine ansehnliche Frau sind.

Aber ich denke jeder sollte sich fragen, ob man in einer Gesellschaft leben möchte, wo für den von der Norm abweichenden (men are the default) Vermeidung von Unannehmlichkeiten zwangsläufig über der persönlichen Präferenz stehen. Stehen müssen.

Good night and good luck.

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Gedanken eines 22jährigen Antifeministen

Hach wat herrlich! Im gelben Forum hat der User „Benni“ einen Aufruf gestartet um zu erfahren, welche Altersklasse dort vertreten sei. Er sei 22. Nachdem einige ihr Alter genannt hatten (so um die 40-50) und er erwartungsgemäß erstmal für einen Maulwurf des femistischen Staates gehalten wurde, erklärte er sich und seine Erfahrungen, die ihn zum Antifeministen gemacht hatten:
Ich kann die Sorge verstehen. Mit dem BMI/BSI oder sonstigen Einrichtungen habe ich nichts am Hut und ich bin auch kein Feminist, der hier irgendwie spionieren will. Ich bin Student und lese hier schon seit mindestens 6 Monaten mit. Dinge wie Wikimannia, Femokratie, Manndatn und Manifolds Blog sind mir schon länger bekannt, wobei ich durch letzteren erst richtig zum Antifeminismus gekommen bin.

Ohje, ooooooohjeeeeeee. Na das kann ja heiter werden…

Ich weiß schon gar nicht mehr richtig, wie ich überhaupt dorthin gefunden habe, aber angefangen hat es letztendlich damit, dass ich das Thema Frauenquote, welche mir heftig gegen den Strich geht, aufmerksam mitverfolgt habe und mir die Plenarsitzungen darüber ansah. Im Ärger über die dortige Argumentationsweise und darüber, dass sich dort niemand traut mal wirklich sachlich, ohne den Schleier der Politischen Korrektheit, zu argumentieren und den schreienden Weibern aus der SPD/Grünen/Linke Ecke mal ordentlich Kontra zu geben, bin ich dann wohl irgendwie über Umwege zu Manifolds Blog gekommen. Erst dort merkte ich dann, dass ich mit meinen Gedanken, dass der Mann eigentlich der benachteiligte Teil der Gesellschaft ist, nicht alleine stehe.

„Schreiende Weiber“? Ist das entweder auch einer dieser Männer, die mit Erschrecken feststellen, dass die Lehre, dass Frauen immer lieb und sanft sein müssen, weil sie ja den Männern in jeglicher Hinsicht unterlegen sind, heutzutage im Allgemeinen nicht mehr befolgt wird? Und die sich daher unterlegen fühlen, weil ihre naturgegebene Überlegenheit nicht mehr anerkannt wird? Wir werden sehen

Es macht mich oft fast wütend, dass trotz dieser Tatsache von Seiten mancher Frauen, die ja in jeder Hinsicht bevorteiligt sind, noch mehr Privilegien auf Kosten der Männer gefordert werden. Ich weiß nicht, ob diese es merken oder bewusst ignorieren, dass sie eigentlich das privilegierte Töchterchen der reichen Eltern sind.

Sie sind nur priviligierte Töchterchen reicher Eltern wenn sie, nun ja, priviligierte Töchter reicher Eltern sind! Es ist tatsächlich so einfach!

Wenn solche Menschen sich dann trotzdem für die Ärmsten der Menschheit halten, kann auf Dauer nur eine riesige Abneigung gegenüber diesen entstehen, außer der Mensch wird so manipuliert, was im Moment von Seiten der Medien erfolgt, dass er das tatsächlich für wahr erachtet.

Du meinst, so wie wenn ein weißer Mittelschichtsheteromann klagt, er werde diskriminiert, weil auch ein paar Frauen in Führungspositionen sollen? Verstehe…

Viele, so wie ich das erlebe, vor allem viele Frauen, evtl. da sie sich betroffen fühlen und leicht in Hysterie verfallen, sind leider so beschränkt in ihrem Denken, dass sie das, was in den Medien berichtet wird, unkritisch und unreflektiert aufnehmen. Meistens haben sie aber trotzdem keine richtige Meinung dazu, da sich die wenigsten Frauen in meinem Alter für politische und gesellschaftliche Dinge interessieren. Und wenn, dann nur oberflächlich. Genauso wenig, wie für Naturwissenschaft, Technik, lebensphilosophische und geschichtliche Dinge.

Im Gegensatz zu Männern, die alle in ihrer Freizeit an der Kalten Fusion forschen und an ihren Perpetuum mobiles (ich bin zu faul die korrekte Deklination rauszusuchen) basteln. Auch die, welche Samstagmorgens ihr Schalke-Westchen ausführen 

Da fragt man sich manchmal, über was reden Frauen denn den ganzen Tag und interessieren sie sich überhaupt für irgendetwas? Diese Frage habe ich schon vielen Frauen in meinem Alter gestellt und in den allermeisten Fällen bekam ich die Antwort „über Menschen“. Genau das erlebt man auch im Alltag, wenn man z.B. in der Bahn sitzt und bei Gesprächen mitlauscht. Bei Frauen geht es da eigentlich immer um Menschen, Beziehungen, klischeebehaftete Männervorstellungen oder irgendwelche Ammiserien. Meistens um etwas völlig unkonstruktives.

Iiiiiih die reden über Menschen! Bah! Wasch dir direkt den Mund mit Seife aus, auch die Anführungszeichen nutzen nix. Da hätte eigentlich ne Triggerwarnung hingemusst! Menschen…Brrrr.

Bei Männern ist das oft ganz anders. Da fängt es schon von klein auf an, sie bauen Höhlen, Baumhäuser, bauen sich Sachen aus Lego, überlegen sich, wie sie ihr Moped frisieren können, es handelt sich also meistens um irgendetwas konstruktives, was vielleicht generell die Entwicklung von Problemlösungssstrategien und ingenieurstechnischem Denken fördert.
 Sie sind, so wie ich das erlebt habe, generell neugieriger und probieren lieber Dinge aus. Diese unterhalten sich dann auch über solche Dinge.

So Dinge wie Diablo 3… Lass mal die Kirche im Dorf, Jung. 

Sie diskutieren über ihr Studiengebiet oder wenden zum Spaß das gelernte auf den Alltag an, beschreiben z.B. die Vorgänge beim Kochen thermodynamisch.

Muhahahaaaaa….. Richtig. 

So etwas ist mit den Frauen aus meinem Studiengang (Chemieingenieurwesen) fast nicht möglich. Da wird immer abgeblockt, wenn man sich mit ihnen über so etwas unterhalten möchte. Es interessiert sie im Alltag nicht, obwohl sie diesen Studiengang gewählt haben.

Vielleicht reden sie auch einfach nicht gern mit dir. Könnte ich mir jetzt zwar nicht vorstellen, weil du doch so ein gutes Verhältnis zu Frauen zu haben scheinst, aber möglich wärs ja. 

Solche Frauen möchte ich später im Beruf auch nicht im Team haben. Auch jetzt schon sind solche Frauen nicht sonderlich produktiv bei einer Gruppenarbeit. Natürlich gibt es auch welche, die das sehr gut machen, sind aber die wenigsten. Im Hintergrund der Verteilung von Männern und Frauen in solchen Studiengängen an sich und dem geringen Interesse über diese Themen der Frauen, die einen solchen technischen Studiengang gewählt haben, kann sich das nur negativ auswirken, wenn 40% der Neuingenieure weiblich sind.

Natürlich sind unter den männlichen 60% nur Überflieger, die stets und ständig produktiv sind.

 Naja, ich möchte hier nichts verallgemeinern. Das, was ich schreibe, sind so meine Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe.

Fair enough

Auch in Grundschulzeiten kam ich mir schon manchmal benachteiligt vor. Wenn das Mädchen angefangen hat zu weinen, dann war es schon vorprogrammiert, wer den Ärger bekommt, obwohl sie angefangen hat.
 Genauso merkt man es auch im Alltag, wenn man einer die Tür aufhält, dann wird man mit dem Blick angeschaut, als ob sie einem sagen will, dass sie das auch alleine hätte machen können, aber wenn man sie dann vor ihr zuknallen lässt, dann ist man ein unhöfliches Arschloch. Egal, wie man es macht, es ist immer falsch.

Eventuell liegt es A) an der subjektiven Wahrnehmung „Jetzt guckt die wieder so…“ (empfehle dazu Watzlawicks „Die Kunst unglücklich zu sein“) und B) daran, dass es verschiedene Frauen sind, die unterschiedlich reagieren, TROTZDEM sie alles Frauen sind. Soll vorkommen.

Was ich bei Frauen in meinem Alter auch oft bemerkte, ist, dass diese es gar nicht gewohnt sind, wenn ein Mann plötzlich eine andere Meinung vertritt als sie. Viele Männer in meinem Umkreis verbiegen sich für die Frauen so, dass sie sich jeder Meinung von ihr anpassen. Dementsprechend wächst dann auch das Selbstbewusstsein in eine unangemessene Höhe. Sie sind völlig überzeugt von ihren Ansichten und Meinungen ohne überhaupt durchdachte Gründe dafür zu haben. Wenn man ihnen dann aufzeigt, wie dämlich ihre Ansicht ist, sind sie grundsätzlich beleidigt. Auch liest man in Profiltexten auf Partnerbörsen bei Frauen oft völlig überzogene Erwartungen.

Wenn derjenige, der anderer Meinung ist, in den Austausch mit dem Gedanken geht, meine als „dämlich“ zu entlarven, kann nix gutes dabei rauskommen. Übersteigertes Selbstbewusstsein, klar. Und natürlich kommt nochmal „Mimimi, die Frauen wollen mich alle nicht“ (Erinnert mich an diesen Typen, der auf Facebook einen sexistischen Witz über die Blödheit der Frauen nach dem anderen gepostet hat, um nach einer Weile zu jammern „Sleeping alone sucks“ oder so. Finde den Screenshot nicht…)

Aber gut, nochmal zurück zum Anfang, ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich hier der einzige in meiner Altersgruppe bin oder ob noch mehr von meinem Alter vertreten sind.

Ich hoffe doch


PUA´s living the good life

Ok, hier hab ich doch vorm Schlafengehen noch ein kleines Schmankerl gefunden.
Der Typ der hier in dem Video zu sehen ist, nennt sich Roosh V und er zeigt der Welt seine luxuriöse (*hust*) Behausung. Enjoy.

Woooooow. Ich wette tausende kleine Betas hängen fasziniert vor ihren Rechnern und wünschen sich, es irgendwann auch mal so weit zu bringen. Diese PUA´s haben uns Normalsterblichen echt was voraus.


In eigener Sache

Liebe Leser,

es scheint so als würden Maskulisten in letzter Zeit die Argumente ausgehen.
Anders kann ich mir diesen Blogeintrag nicht erklären, indem die von Ihnen alle geschätzte und geliebte *hust* (zudem noch stockrote und gewerkschaftsengagierte) Autorin als rechts tituliert wird.

Ich muss etwas ausholen, um zu erklären, warum dieser Maskulist sowas tut.


Terminatus, wie er sich nennt, und ich sind bereits mehrfach auf dem bereits erwähnten Blog „Alles Evolution“ aneinandergerasselt.
Es ist auch zuvor schon vorgekommen, dass er meine Aussagen aus dem Kontext gerissen hat, um seine Vorstellungen von menschenverachtenden, diskriminierenden Feministinnen zu stützen.

Ich hatte auf dem Evolutionsblog zum immer präsenten Metathema „verweichlichtes, femiverseuchtes, jungendiskriminierendes“ (sic) Schulsystem einmal geäussert, dass ich als Schülerin das ja echt geil finden würde wenns so wäre (hey Einser for free!), es aber nicht so ist.
Terminatus riss also meine Aussage aus dem Kontext und publizierte in der Folge nur die Aussage, dass ich ein jungendiskriminierendes Schulsystem echt geil fände, um sich dann daran hochzuziehen, was ich (typisch Feministin) für ein furchtbarer Mensch wäre.

Sie sehen, das ist nicht das erste Mal.

Nun hat er eine Aussage von diesem, meinem Blogeintrag genommen, wo ich frage, welcher der mir bekannten Internetmaskus sich in meinen Soziologiekurs geschmuggelt hat, einige (unter anderem auch ihn selbst, den ich aufgrund seiner Nationalität als Ösi, eine IMHO neutrale Kurzbezeichnung für Österreicher) aussortiere, um im folgenden zu sagen „Raus damit“, was gelesen werden kann wie „Nun sag schon, wer´s war.

Einfach zu verstehen, oder?
Er hingegen nimmt folgenden Teil: „Terminatus? Ösi. RAUS DAMIT!“
Die Ähnlichkeit der Darstellung mit bekannten Neonazisprüchen ist natürlich rein zufällig….

Nun, dass es der hier angesprochene Terminatus NICHT verstanden hat, lässt eigentlich nur 2 Schlüsse zu, der eine ist so unangenehm wie der andere:

1)
Er ist des sinnentnehmenden Lesens nicht fähig, ein Umstand, den ich auch bereits bei anderen Maskulisten beobachten durfte.
Hierzu gebe ich den guten Rat: Schreib dich nicht ab! Lern lesen und schreiben!

2)
Er ist ein fieser, missgünstiger Mensch, der sich für nichts zu schade ist, den Feind (also mich) zu diskreditieren und, ja, zu verleumden, und dazu zu den niedersten,armseligsten Mitteln greift.

Für diese 2. Erklärung spräche, dass er meine Kommentare, in denen ich dazu Stellung beziehe und ihn damit konfrontiere, wie armselig das ist, nicht freischaltet, sondern zusammengefasst selbst postet (natürlich ohne den Armseligkeitsvorwurf, versteht sich), mit dem Hinweis, er hätte mich ja nicht als Nazi bezeichnet, sondern „nur“ als rechts. *koppauftischplatte*
Ein besonderes Feature ist da natürlich, dass er (wie alle Maskulisten) strenge Blogmoderation wie die der Mädchenmannschaft als „Zensur“ beklagt.

Lassen Sie das einfach mal eine Weile auf sich einwirken…..So, reicht.

Ich bin überzeugt, dass jedem Leser sofort klar sein sollte, dass Herr Terminatus sich hier komplett lächerlich macht und den Männerrechtlern, die er vertritt, einen Bärendienst erweist.
Trotzdem, eine Klarstellung meinerseits schien mir mehr als legitim.

In diesem Sinne: Let the shitstorm begin.


Männer sind selbstreinigend

Ich habe mal ein paar Werbespots zusammengetragen:

Diesen , diesendiesen , und jenen

Was fällt dem geneigten Zuschauer auf?

Richtig: Es sind keine Männer in den Spots zu sehen.
Das wirft für mich jetzt einige Fragen auf: Schmutzen Männer nicht? Sind sie gar selbstreinigend?

Wenn ich mir diesen Spot so ansehe, glaube ich das eher nicht 🙂

Also was ist das Problem mit Männern in Waschmittelwerbung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Männer eine weibliche Person, also Mama, Freundin oder Putzfrau haben, die ihnen das Putzen und Waschen abnimmt. Diese Männer müssten sich doch unheimlich von einer männlichen Bezugsperson in der Werbung angesprochen fühlen. Oder ist es etwa immer noch so, dass in Männerdomänen das Gerücht umgeht, dass wer putzt unmännlich ist, und ausserdem einen kleinen Penis hat?

Oder ist es doch vielmehr so, dass in unserer Gesellschaft mehr oder weniger schwellig das Bild der Frau, deren gottgegebene Aufgabe es ist, es dem Mann behaglich zu machen (weil er findet es sauber ja auch besser) aufrechterhalten wird? Wissen die Konzerne etwa, dass es doch meist bei den Frauen hängenbleibt?
Oft mit den haarsträubendsten Erklärungen von Seiten der Frauen:

„Du weißt doch, Männer sehen Schmutz nicht so“
-Eventuell ein Fall für den Optiker

„Seine Mutter hat das immer gemacht“
– Der Mann ist jetzt 34!

„Er weiß halt nicht wie man den Staubsauger bedient“
– Aber er kann über die Prozessorleistung seines Rechners strunzen?

und der Klassiker:

„Er macht das doch eh nicht richtig“
– Auch Männer kennen den Spruch ´Stell dich blöd und dir gehts gut´

Jungs, an eurer Stelle wäre es mir peinlich, wenn meine Freundin vor anderen Leuten von mir spricht wie von einem Kind.

Konzerne, macht Putzmittelwerbung mit Männern drin und ich schwöre, ich werde es zumindest in Erwägung ziehen, euer Produkt zu kaufen 😉