Archiv der Kategorie: Favourite Books

Blogstöckchen Buchvorsätze 2014

Sodele, die bezaubernde Robin hat mir mal wieder ein Stöckchen zugeworfen, und gutes Hundchen das ich bin (wenn auch ein bisschen….langsam) fange ich es auf und verblogge es.

Es geht hier um 5 Bücher, die ich 2014 noch lesen möchte. Nun denn, aufi gehts:

 

Cordelia Fine: Delusions of Gender

Nachdem ich immer und immer und immer und immer wieder auf dieses Buch hingewiesen worden bin, werde ich es dann auch mal lesen.

Warum? Weil ich einfach mal den ganzen pseudowissenschaftlichen Scheiß, der täglich in den Äther gespült wird, verrissen sehen möchte. Der nervt nämlich.

Mark Oliver Everett: Glückstage in der Hölle

Everett ist bekannt als der Frontmensch der großartigen Eels, deren Lieder mit der Soundtrack für meine unglücklichsten und glücklichsten Zeiten waren. Ich hab schon ewig diese seine Autobiographie im Hinterkopf, unter anderem weil ich gerne wissen möchte, wie das denn so war mit Elizabeth

Virginia Woolf: Mrs. Dalloway

Als Anglistikstudentin bin ich natürlich auch einer Leseliste unterworfen. Dieses Buch ist Teil dieser Liste, ich freu mich aber schon drauf. 🙂

Joseph Conrad: Heart of Darkness

Leseliste. Zusammen mit Apocalype Now (jepp, Filme sind auch auf der „Lese“liste. Go figure.)

Christopher Marlowe: Dr. Faustus

Ratet! 😀

 

So, das war´s dann auch schon mit den Büchern die ich mir vorgenommen habe. Tut mir leid wenn das ein bissken öde war, aber soll ich lügen??? 🙂

Da ich ja so spät dran bin, gucke ich einfach alle, die schon von anderen getaggt worden sind, böse-auffordernd streng an. 🙂

 

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Liebe <3

Ich liebe Bücher. Ich liebe den Geruch, wie sich die Seiten anfühlen, alles. Seit ich lesen kann hab ich gelesen. Alles.

Manche Bücher liebe ich mehr als andere. Eine Liste:
-Vom Winde verweht (Margaret Mitchell)

-Die wilden Jahre (Allan Gurganus)

-Nana (Emile Zola)

-Gottes Werk und Teufels Beitrag, Garp, Owen Meany (John Irving)

-Die Bibel nach Biff (Christopher Moore)

-Die Herren der Insel (Pat Conroy)

-Englischer Harem, Superhero (Anthony McCarten)

-Bridget Jones (Helen Fielding)

-Angst vorm Fliegen (Erica Jong)

-New Yorker Geschichten (Dorothy Parker)

-Jane Eyre (Charlotte Bronte)

-Stolz und Vorurteil,Emma (Jane Austen)

-Zeit der Unschuld (Edith Wharton)

-ALLES von Rebecca Gablé

-Viel von Stephen King (Besonders die Kurzgeschichten)

-Die „Outlander“ Saga von Diana Gabaldon (*duckundschäm*)
Das sind alles Bücher die ich wieder und wieder lesen will/gelesen habe. Warum? Weil mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Weil die Sprache so herrlich ist. Weil Weisheit in den Büchern steckt. Oder alles auf einmal. Das braucht ein gutes Buch.

Das Problem mit „anspruchsvoller Literatur“ ist oft, dass sie für Literaturkritiker und Poser (sorry), die kluk rüberkommen wollen, geschrieben wird. Nicht für die Leser, die Geschichten lieben, die Welt um sich vergessen wollen und um die Figuren weinen. Ich scheiß auf anspruchsvoll.

In einem durchschnittlichen Stephen King-Roman seh ich mehr Schweiß, Liebe und Details als in „Der Vorleser“.

Gebt mir gute Geschichten. Gebt mir euer Herzblut.

 


Stuart McBride

So, in diesem Blog soll es ja auch um Bücher gehen.

Im Moment lese ich die Thriller von Stuart MacBride, und ich muss sagen, ich bin schier begeistert!
Die Bücher sind großartig geschrieben, atmosphärisch dicht, mit überraschenden Wendungen und, was fast das Wichtigste ist: Mit richtigen Polizisten, richtigen Menschen! 😀

Ich habe zugegebenermaßen auch die Bücher von Cody McFadyen (schon wieder ein Mac) verschlungen, aber bei ihm hapert es an den Hauptpersonen und den Dialogen. Da häufen sich dann auch gern mal Platitüden wie: „Zeit dem Mistkerl eins in die Fresse zu geben“ und „Schnappen wir den Mistkerl“. Auch die Figuren sind eher stereotyp angelegt. Darauf werde ich aber mal in einem anderen Beitrag eingehen.

Nun aber: MacBride.
Was soll ich sagen, sein Logan McRae ist ein ziemlich normaler Typ, guter Polizist, geht auch gern mal einen trinken. Er ist mehr der „Held wider Willen“, der trotzdem den Launen eines normalen Polizeibetriebs unterworfen ist. In Aberdeen gibt es keine Sondererlaubnisse oder Helikopter, stattdessen rostige Leihdienstwagen und Anschisse vom Polizeipräsidenten.
Was macht also die Bücher so besonders?
Zuallererst die Tatsache, dass McRae nicht abgestumpft ist. Ihm wird schlecht, wenn er üblen Gerüchen ausgesetzt ist, auch mal bei der Obduktion von Kindern, er schwärmt für die eine oder andere Kollegin, ohne ein Frauenheld oder ein verstörter Einzelgänger zu sein, er unterhält gute Beziehungen zu seinen Vorgesetzten, ohne der Golden Boy oder der Rebell zu sein.

Auch eben jene Vorgesetzten und Kollegen werden in die Storys eingefügt, anstatt bloße Stichwortgeber zu sein. Sie sind zum Teil unheimlich schillernd (z.B. DI Steel, die kettenrauchende, lesbische, faltige Ladykillerin)
und entwickeln sich weiter, man freut sich jedesmal, wenn sie in einem weiteren Buch vorkommen. Das hat man selten bei Thriller-Nebenfiguren.

Die Verbrechen die in den Büchern geschehen, werden nie voyeristisch und reißerisch beschrieben, aber doch immer eindringlich genug, dass einem mulmig wird (mir zumindest).
Manchmal sind es klassische Whodunit?s, manchmal ist aber eigentlich schon von Anfang an klar, wer es getan hat. Das es dann trotzdem nicht langweilig wird, zeugt von Good Writing.

Meist ist es bei mir nämlich so, dass ich das Buch aus der Hand lege, sobald feststeht wer der Mörder ist.
Warum soll ich mir furchtbare Schreibe weiter antun, wenn ich doch alles weiß, was ich wissen wollte?

Also, zusammenfassend kann man sagen, wer einen wirklich gut geschriebenen Thriller mit Story, die über Gemetzel und Lone-Wolf-Gehabe hinausgeht lesen möchte, der ist bei Stuart MacBride richtig.

Ich freue mich, dass es von ihm noch einige Bücher gibt, die ich nicht gelesen habe 🙂